O'pen Bic

Open Bic

 

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Was kommt nach dem Opti?", diese Frage stellen sich Kids, Eltern und Trainer gleichermaßen. Bootsklassen wie Vaurien, die Europe, der Laser oder vielleicht der Teeny sind gute Optionen. Mittlerweile streben allerdings immer mehr Kids nach "more fun" auf einem der neuen High-Tec Geräte wie 29er, 49er und anderen pfeilschnellen Skiffs. Allerdings ist der Schritt vom Opti auf ein Skiff vielleicht doch etwas groß.

Der O´pen Skiff schließt potentiell diese Lücke. Bereits seit 2006 ist der O’pen Skiff auf dem Markt und überzeugt zunehmend mehr junge Segler. Er ist nicht nur ein Funboot für puren Spaß auf dem Wasser, sondern auch ein raffiniertes und schnelles Regattaboot für Jugendliche. Mittlerweile hat sich eine internationale ISAF Klasse mit einem weltweiten O’pen Skiff Regattaprogramm entwickelt. Aufgrund der dynamischen und modernen Natur des O’pen Skiff haben es bereits viele Verbände als offizielles Jugendsegelboot anerkannt.

O’pen Skiff

Der O’pen Skiff, oft auch als Open Skiff bezeichnet, ist eine von Daniele Vitali entworfene Einhandjolle für jugendliche Segler. Im Gegensatz zum verbreiteten Opti. ist der O’pen Skiff kein geschlossenes Dinghy, sondern ein sportliches Skiff für junge Segler. Boot kam im Jahr 2006 auf den Markt und wird seit 2008 in internationalen Wettbewerben gesegelt. In Deutschland ist der O’pen Skiff eine von 12 offiziellen Jugendmeisterschaftsklassen des DSV und segelt seit 2013 offizielle Deutsche Meisterschaften aus. An Welt- und Kontinentalmeisterschaften nehmen heute bis zu 250 Boote teil.

Seglerisch ist das Boot nur schwerlich mit den arrivierten Kinderklassen zu vergleichen. O’pen Skiff Segeln versteht sich als schnelles Skiff-Segeln mit hohem „Wasseranteilen“. Der O’pen Skiff ist die ideale Einstiegsklasse für sportliche Segler, die später in Richtung 29er, 49er oder Foilingklassen streben.

 

Das Boot

Der Rumpf des O’pen Skiff wird im Twinsheet Verfahren aus zwei Polyethylenplatten hergestellt. Dieses industrielle Verfahren liefert einen sehr robusten Rumpf mit einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Gegensatz zu einem klassischen GFK-Rumpf ist ein O’pen Skiff nahezu „unkaputtbar“. Aufgrund der Größe und des Gewichtes lässt sich der O’pen Skiff gut auf dem Autodach transportieren. Der Mast ist teilbar und wird beim Aufriggen in die Mastsasche des Segels eingeführt. Der O’pen Skiff ist in fünf Minuten abgeladen und segelfertig aufgebaut. Mit wenigen aber effizienten Trimmeinrichtungen ist das Boot im Handumdrehen eingestellt.

Der O’pen Skiff kann mit 2 Segeln gefahren werden. Zur Ausbildung und für leichtere Segler gibt es ein 3,8 m² Dacron Segel, im Wettbewerb wird aber das 4,5 m² Foliensegel bevorzugt. Beide Segel sind durchgelattet und bringen hohen Speed. Der O’pen Skiff ist deutlich agiler und schneller als ein Optimist und eher mit der Europe oder dem Laser vergleichbar.

Das Idealgewicht des Seglers beträgt 40 bis 60 kg, wobei das gekenterte Boot sich bereits mit 30 kg Körpergewicht aufrichten lässt. Leichtere Segler beherrschen das Boot ideal mit dem kleineren Segel. Dank des offenen Designs des Hecks entfällt nach einer Kenterung das im Optimisten gefürchtete Ausschöpfen „pützen“ des Bootes

  • Länge üA: 2,75 m
  • Breite üA: 1,15 m
  • Freibord: 0,1 m
  • Tiefgang: 0,75 m
  • Masthöhe: 3,90 m
  • Gewicht segelfertig: 55 kg
  • Segelfläche: 4,5 m²
  • Takelungsart: Cat-Takelung
  • Yardstickzahl: 153
  • Klasse: Internationale Einheitsklasse

Quelle: Internet Wikipedia

Regattaformate der Open Bic Klasse

Regattaformate der Open Bic Klasse