Laser

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| Wöchentlicher Trainingsplan |

Der Laser ist eine Einhandjole für Männer und Frauen und ist in 3 Unterklassen unterteilt. Einmal der Laser 4.7, der das kleinste Segel hat. Dann der Laser Radial, der für Jugendliche und Frauen, für die der Laser Radial olympisch ist, gedacht ist. Und abschließend der Laser Standart, der das größte Segel hat und für die Männer olympisch ist.

Kontakt für Fragen und weitere Infos: laser (at) lyc (.) de

Laser

Laser ist eine technisch einfach gehaltene, aber nicht anspruchslose Einhand-Jolle. Sie ist in dieser Klasse weltweit am verbreitetsten. Im Vergleich zur Europe (die zweitbeliebteste Einhandklasse in Deutschland) sind die Trimmmöglichkeiten beschränkter (Unterliek, Baumniederholer und Cunningham), das Segeln ist aber sportlicher. Auch bei wenigen Windstärken kann das Boot schon ins Gleiten kommen.

Das Boot

Das Cat-getakelte Rigg des Lasers I besteht aus einem zweigeteilten Mast, wobei das im Durchmesser kleinere Oberteil auf das Unterteil gesteckt wird. Das Segel besitzt (am Achterliek) zwei lange Segellatten und eine verkürzte Obere. Zur Befestigung am Mast ist am Vorliek eine sogenannte Masttasche eingenäht, mit der das Segel einfach auf den Mast gefädelt wird. Für den Baum ist ein sehr einfacher Lümmelbeschlag, auf welchen der Baum nur gesteckt wird, vorhanden. Nach der Befestigung des Segels und des Baumniederholers am Baum wird die Steckverbindung nur noch auf Druck beansprucht. Das gesamte Rigg steht unverstagt und drehbar in einer Vertiefung, dem sog. Köcher des Rumpfes, eine Befestigung erfolgt durch die Cunningham, die Schot zum Bedienen des Segels sowie gegebenenfalls einer Mastsicherung.

Bei gleichem Rumpf gibt es für den Laser vier unterschiedliche Riggs. Davon sind jedoch nur drei zu offiziellen Regatten zugelassen. Dabei werden nur das Mastunterteil und das Segel ausgetauscht, alle anderen Teile des Bootes sind identisch. Dieses Prinzip wird „Formula Laser“ genannt. (Die Teilung des Mastes wurde vorgenommen, da eine Entwicklungsanforderung des Lasers der Transport auf dem Autodach war.) Da alle 3 Laser Regattaklassen das gleiche Segelzeichen tragen, kann man als Unterscheidungsmerkmal für Laser Radial die blaue Ecke am Schothorn verwenden. Laser 4.7 trägt in der Regel die 4.7 im unteren Bereich des Segels.

    Laser Standard: Rigg mit 7,06 m² Segelfläche – olympische Klasse seit 1996, 1996–2004 offen, ab 2008 Männer. Idealgewicht 70 kg+

    Laser Radial: Rigg mit 5,7 m² Segelfläche – olympische Damen-Klasse ab 2008, In Deutschland Jugendmeisterschaftsklasse (männlich/weiblich) seit 1998. Der Laser Radial löste 2008 die Europe als olympische Klasse bei den Frauen ab. Idealgewicht 55–70 kg

    Laser 4.7: Rigg mit 4,7 m² Segelfläche – seit 2006 Regattaklasse in Deutschland. Der 1971 eingeführte Laser 4.7 ist auf junge und leichtgewichtige Segler (35–55 kg) ausgerichtet und wird auch als Zwischenstufe zwischen dem Optimisten und dem Laser Standard oder Radial gesegelt.

Der Rumpf wird aus GFK gefertigt. Er ist so leicht, dass er bei den meisten Autos problemlos auf das Dach geladen werden kann.

Das Niveau in der Laser-Klasse gilt als eines der höchsten der olympischen Bootsklassen. Die Resultate finden sich unter den jeweiligen Olympischen Spielen. Simon Grotelüschen qualifizierte sich für die Teilnahme an den Segelwettbewerben der Olympischen Sommerspiele 2012 in Weymouth, England.

Quelle: Internet Wikipedia