Mövenstein-Regatta mit großen Namen und wenig Wind
10.08.09
Die Mövenstein-Regatta ist immer für eine Überraschung gut. Als ich hörte, welche Namen sich zu unserer kleinen aber feinen Veranstaltung angekündigt hatten, wurde ich schon sehr neugierig. Kein geringer als Roland Gäbler aber auch Christian Sach und internationale Größen wie Adam Skomski aus Polen oder John Ready aus England waren mit von der Partie.
Freitag als ich anreiste, waren die Cracks schon draußen am Segeln. Bei 5-6 Windstärken zeigten Sie unseren dann doch staunenden Mövenstein - Seglern, wo der Hammer hängt. Ich sah John aus England elegant vorm Mövenstein auf und ab zischen. Ganz souverän fast spielerisch donnerte er da lang. Doch was war das? Was für ein Unglück, was für eine Schmach, ein englischer Tornado mit den Farben von Serbien und Montenegro im Spi , „God save the Queen“.
Dann am Samstag bei Sonnenschein waren die Teilnehmer bereit. 2 Klassen hatten sich versammelt, die Tornados mit 14 Booten und sogar 16 Boote der F18. Nur eins fehlte, Wind. Was macht man als Regattacrew, wenn Sie nicht auf Ihren „Up and Down“ Kurs dürfen. Zunächst wird am Boot geschraubt, denn neulich ist doch der Competitor mangels der eigenen falschen Diamondspannung und des gänzlich unkorrekten Mastfalls glatt vorbei gefahren. Und nächstes Jahr ist dann sowieso ein neues Boot fällig, frei nach dem Motto“ Wenn ich nicht schwimmen kann liegt es meistens an der Badehose“. Dann kam endlich Wind und 2 Wettfahrten konnten dann noch geradeso gesegelt werden.
Währenddessen waren die „Mainzelmännchen“ vom Mövenstein unter der Leitung von unserer Michaela in Sachen „Leibliches Wohl“ schon fleißig am Werkeln. Es folgte das Abendprogramm mit lecker Essen, Bier, Drinks und einem wunderschönen Abend mit der Lübecker Bucht bei Mondschein als traumhafte Kulisse. Ein toller Moment, was ja auch den Mövenstein so einzigartig macht.
Am Sonntag kam dann am Nachmittag mangels Wind nur noch eine Wettfahrt zustande. Dann kamen nochmal echte Highlights zur Siegerehrung. Die Crew vom Mövenstein hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Um auch die Segler zu motivieren, die nicht ständig auf den ersten Plätzen landen, wurden Sachpreise gesponsert von Swen Schnell, Sven Lindstaedt und dem LYC. Außerdem war vom erwirtschafteten Geld noch genug übrig, dass jeder Teilnehmer 10 EUR zurück bekommen konnte, super Idee. Bei der Siegerehrung meldet sich nochmal Roland Gäbler zu Wort, lobte die Veranstaltung und forderte die Crews auf, dass Geld der LYC-Jugend zu stiften, ein tolles Lob und eine tolle Geste. See you next year in Travemünde.
Tim (Redaktion Mövenstein)
Ergebnisse F18 [PDF: 922 KB] Ergebnisse Tornado [PDF: 884 KB]
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Unser Dieter Die Sieger






