Laser-Segler Henrik von Seck, mittendrin in der Saison...

Laser-Segler Henrik von Seck, mittendrin in der Saison...

 

Laser-Europacup Italien und JEM-Ungarn nach Saisonbeginn in Frankreich

 

Die Segelsaison 2018 hat begonnen – für mich zunächst mit einem zweiwöchigen Trainingscamp in Hyerès (Südfrankreich): ein beeindruckendes Segelrevier, februargemäße stark wechselnde Windverhältnisse und ein klar strukturiertes Trainingsprogramm (mit Ernährungsberatung :) ).

Dieser Jahresauftakt galt der Vorbereitung der im April anstehenden zwei Highlights: Laser-Europacup in Ancona (Italien) und Jugend-EM am Balaton (Ungarn).

Nur ein Tag Training in Ancona – Revier kennen lernen, sich einfinden - und die Regatta in Ancona begann bei heftigen Bedingungen: 25 kn Wind. Nach langem Warten endlich Start zur ersten Wettfahrt. Das Feld teilte sich schnell in zwei Gruppen auf, eine Gruppe setzte sich vorn ab. … Der Wind nahm weiter zu - bis 30 Knoten. … man fährt in der Führungsgruppe aussichtsreich mit und dann das: das Zielschiff lichtet während der Zielkreuz den Anker und verschwindet. Sehr ärgerlich! (Angesichts der Windverhältnisse allerdings auch nachvollziehbar.)

An den folgenden Tagen brach der Wind total ein: 0-8 kn und dazu auch noch Winddreher von 120° - keine guten Bedingungen für konstante Ergebnisse.

Von Ancona aus ging es dann direkt nach Ungarn an den Balaton. Anfangs war es mit 5°C noch ziemlich kalt bei verheißungsvollem gutem Wind, doch dann setzte sich ein Hochdruckgebiet durch: 25°C und totale Flaute. Das Practice Race zur Einschätzung des Feldes fiel leider aus, am Abend dann die Eröffnungsfeier mit einer beeindruckenden Darbietung des Ungarischen Nationalzirkus‘.

Ein erster Wettfahrttag konnte stattfinden, aber dann hieß es warten … - zwei Tage des Wartens auf Wind. Der vierte Tag, also zweiter Wettfahrttag, brachte eine kleine Brise mit 5 kn. Naja …. muss reichen - eigentlich! Für mich leider nicht genug Wind: Platz 15 im Silberfleet. Der dritte und zugleich letzte segelbare Tag von eigentlich sechs geplanten Wettfahrttagen war geprägt von Frühstarts und General Recalls, was bei der hohen Motivation aller und angesichts der geringen Zahl an Wettfahrten nur allzu verständlich war.

Am Ende hatte dann Italien ziemlich abgeräumt und in fast allen Wertungen die Nase vorn.

Für mich waren es sehr lehrreiche Regatten, auch wenn ich mir mehr Wind gewünscht hätte.

Vielen Dank an Team MV, dass ich mit Euch zu den Regatten fahren konnte!

Henrik

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